Guter Einstieg für Sprinter und Springer – Lara stark über 2000m

Bei kühlen Temperaturen und guter Organisation testeten unsere Springer und Sprinter die frühe Form nach dem Wintertraining. Die Leistungen waren witterungsbedingt teils noch etwas unter den Möglichkeiten, aber mit guter Perspektive für die nächsten Wochen.

Bei kühlen einstelligen Temperaturen ging es beim Weitsprung erstmals im Wettkampf an den Absprungbalken. Die Damen der W12 und W13 hatten starke Teilnehmerfelder. Je Altersklasse kommen immer nur die stärksten acht Teilnehmer (aus den ersten drei Versuchen) in den Endkampf (weitere drei Versuche). In der W13 mussten leider Sophia Priester, Niara Christ und Paula Ludwig nach drei Versuchen den Wettkampf beenden. Im Endkampf kamen Pauline Wilhelm (3,70m) und Sarina Hinkel (3,79m) auf die Plätze 6 und 5. Die beiden Damen lieferten eine stabile Serie und können bei besseren Bedingungen auch die 4m-Marke knacken.

In der W12 konnten alle Frankenbergerinnen mit sechs Versuchen planen. Am Ende landete Filiz Nolte mit starken 4,08m auf den 2.Rang. Malin Materna flog auf solide 3,67m. Paula Hartmann landete bei 3,59m und Greta Schmidtmann bei 3,33m.

Parallel gingen die Jungs der M12 und M13 auf Angriff. Dabei brachte Laurenz Theiss den stärksten Sprung aufs Brett und berührte den Sand erst nach 4,01m. Dahinter landete Lennart Heldmann bei 3,69m. Laurin Vesper haderte mit vielen ungültigen Versuchen und erzielte am Ende 3,60m.

Stark einzustufen sind auch die 3,65m von Lennard Hardes in der M12. Da hier noch Platz „am Balken“ war sind noch einige Zentimeter möglich.

Einziger Starter der U16 war Hagen Müller. Solide und gültige Sprünge führten zu einer neuen Bestweite von 3,54m.

Luca und die Damen der U16 / U18

In den Altersklassen der weiblichen U16 waren vier Frankenberger Damen im Weitsprung am Start. Der Saisoneinstieg wurde aufgrund starkem Gegenwind etwas erschwert. Eine stabile Serie lieferte Stine Berghöfer und sprang am Ende 4,17m. Hanna-Sophie erwischte einen guten Sprung am Balken und segelte auf 4,22m. Noch mit Einschränkungen (Rücken- und Knieprobleme) und gehemmt durch niedrige Temperaturen sind 4,10m von Ida Scholl und 4,27m von Anna-Lena Böhle nur ein Auftakt für die Saison.

Jule Dornseif und Julia Stellwag vertraten die „Blauen Trikots“ in der U18. Julia haderte noch mit dem Anlauf und landete am Ende bei 4,30m. Jule startete zum ersten Mal überhaupt in einen Wettkampf und sprang 3,43m.

Den größten Frankenberger Sprung lieferte einmal mehr Luca Eitzenhöfer (U20). Mit 5,63m erzielte er die größte Weite. Dabei musste auch er mit starkem Gegenwind klar kommen.

Im Sprint blieb er mit 12,12sek bei Windstille nur knapp über der 12-Sekunden-Marke.

Über die 100m der Damen lief Julia Stellwag mit 14,09 Sekunden die schnellste Zeit der Trainingsgruppe.

Bei den Sprints der Schülerklassen über 75m sind vor allem die starken Läufe von Pauline Wilhelm (11,01sek) und Filiz Nolte (11,04sek) zu erwähnen.

Bei den Jungs sticht Lennard Hardes mit guten 11,64 Sekunden in der M12 hervor.

Einen optimalen Lauf lieferte Lara Bornscheuer über 2000m ab! Ein Rennen mit der Uhr, bei der Sie in den Zwischenzeiten bis zum Ende auf Kurs blieb. Der Lohn war eine Zeit von 7:54,93 Minuten und damit sicher unter 8 Minuten! Der Lohn für ein fleißiges Wintertraining, trotz spürbarer Ermüdung vom Trainingslager! Da ist noch was drin 2022…

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