{"id":155,"date":"2019-05-17T17:24:26","date_gmt":"2019-05-17T17:24:26","guid":{"rendered":"http:\/\/leichtathletik-in-frankenberg.de\/?page_id=155"},"modified":"2019-07-06T16:35:28","modified_gmt":"2019-07-06T16:35:28","slug":"unsere-geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/leichtathletik-in-frankenberg.de\/?page_id=155","title":{"rendered":"Unsere Geschichte"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Geschichte der Leichtathletik in&nbsp;Frankenberg<\/h1>\n\n\n\n<p><strong>ANF\u00c4NGE DER LEICHTATHLETIK<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg z\u00e4hlte die Leichtathletikabteilung \nzu den Leistungstr\u00e4gern des TSV \u201eHessen 1848\u201c. Auf einer Aschenbahn lief\n Peter Scholl in Kassel die 100 m in 10,9 Sekunden. Herbert Harz sprang 7\n m im Weitsprung. Die 4 x 100 Meter \u2013 Staffel mit Herbert Harz, Gustel \nM\u00f6ller, Otto Dietrich und Peter Scholl belegten bei nationalen \nWettk\u00e4mpfen in Gie\u00dfen hinter der deutschen Meisterstaffel der \nFrankfurter Eintracht und dem Sportverein Gie\u00dfen 1900 mit der \nfantastischen Zeit von 44,5 Sekunden den 3. Rang.<\/p>\n\n\n\n<p>Harald Hertel baute die Leichtathletik als Abteilungsleiter und \nTrainer in den 50er Jahren wieder neu auf. Sprinter wie Arnold Salzmann \nund Gerhard Tietze, sowie Weitspringer Erich Geldbach, lie\u00dfen mit \nhervorragenden Leistungen aufhorchen. Ab 1958 \u00fcberzeugten die \nLangstreckler Fritz Rau, Karl Loderhose, Klaus Pelz, Ewald Richter, \nKlaus Welz und Werner Hoffmann. In den 60er Jahren traten dann die \nWerfer und Mehrk\u00e4mpfer immer mehr in den Vordergrund. Unter Karl \nLiebergesell und Theodor Otto entwickelte sich Friedemann Busch zum \nbesten jugendlichen Speerwerfer Hessens. Die letzten Lorbeeren f\u00fcr die \nTurnabteilung ernteten die Sprinter Walter Tatzel, Roland Sawatzki, \nHeinfred Knobel und Klaus Hollmann.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><strong>1966 GR\u00dcNDUNG DER LEICHTATHLETIKABTEILUNG<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unter der F\u00fchrung von Walter Tatzel l\u00f6sten sich die Leichtathleten \nvon den Turnen und gr\u00fcndeten 1966 eine eigene Abteilung. Lehrer G\u00fcnter \nVaupel leistete zwischen 1967 und 1969 gro\u00dfe Breitenarbeit im Sch\u00fcler- \nund Jugendbereich.<br>\nDie Sprinter Walter M\u00fcller (Vierter der deutschen \nJugendmeisterschaften), Matthias Rupprecht (Deutscher Vizemeister der \nJugend im Speerwerfen) und Karl-Heinz Pschera (1973 Deutscher \nMarathonmeister mit dem ASC Darmstadt) waren die Spitzenakteure der \nfolgenden Jahre.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><strong>WELTREKORD DURCH KARL FLESCHEN<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Werner Hoffmann und Walter M\u00fcller \u00fcbernahmen 1972 die Geschicke der \nAbteilung in schwierigen Zeiten. Mit nur zwei aktiven Leichtathleten \nstand die Abteilung kurz vor der Aufl\u00f6sung. Doch dann ging es steil \nbergauf. Der Frankenberger 25 km \u2013 Stra\u00dfenlauf wurde ins Leben gerufen. \nZweimal richtete die Abteilung (1978 und 1983) &nbsp;Deutsche Meisterschaften\n aus. Als Karl Fleschen (Leverkusen) 1978 in Frankenberg vor \u00fcber 2000 \nZuschauern \u00fcber 25 Kilometer mit 1:13:56 Stunden einen neuen Weltrekord \nlief, ging der Name der Stadt rund um die Welt. Die Leistung ist heute \nnoch Deutsche Bestleistung!<\/p>\n\n\n\n<p>In den folgenden Jahren trumpften die Mittel- und Langstreckler des \nTSV gro\u00df auf. Thomas Neugebauer, Thomas Wa\u00dfmuth, Marcus Kroll, Mario \nGeromin, Dirk Haase, Marco Hoffmann und Stefan Preller errangen unter \nTrainer Werner Hoffmann bei deutschen Meisterschaften zahlreiche Silber-\n und Bronzemedaillen. Catrin Rudolph wurde Dritte bei den deutschen \nGehermeisterschaften und sicherte sich zwei Jahre sp\u00e4ter im Trikot der \nEintracht Frankfurt sogar den Meistertitel.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Sandra Hoffmann kommt eine erfolgreiche Langstrecklerin und \nGeherin aus den Reihen des TSV Frankenberg. F\u00fcr die LG Schwalmstadt und \nden TV Gro\u00df Gerau sicherte sie sich im Gehen und Laufen insgesamt 13 \nhessische Meistertitel. Silber und Bronze bei deutschen Meisterschaften \nsowie jeweils die Pl\u00e4tze vier bis acht waren ihre Erfolge. Ein Start im \ndeutschen Nationaltrikot kr\u00f6nte ihre Laufbahn.<br>\nMit Walter M\u00fcller, Matthias Rupprecht, Karl- Heinz Pschera und Catrin \nRudolph trugen vier weitere Frankenberger Leichtathleten das \nNationaltrikot.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><strong>MEHRK\u00c4MPFER IM FOCUS IN DEN 90ER JAHREN<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>1989 begann mit der Einweihung des Stadions an der Eder eine neue \n\u00c4ra. Von nun an geh\u00f6rten Stadionsportfeste wieder zum festen Programm. \nSportlich erfuhr der Mehrkampf aufgrund der guten Trainingsm\u00f6glichkeiten\n einen neuen Aufschwung. 1996 errangen die Mehrk\u00e4mpfer ihren bisher \ngr\u00f6\u00dften Erfolg. Die Mannschaft der B \u2013 Sch\u00fcler siegte bei den hessischen\n Meisterschaften (DSSM). Ma\u00dfgeblich beteiligt waren daran die Trainer \nAnnette Briel, Walter M\u00fcller und Walter Tatzel. Mehrkampftrainer Walter \nTatzel gelang es 1996 mit der 4 x 50 m \u2013 Staffel mit 26,03 sec. in der \nBesetzung Breidenbach, Sidorow, Tatzel, Tatzel&nbsp;den ersten Platz in der \nDeutschen Bestenliste der M 13 zu erringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Marathonl\u00e4uferin Annette Briel holte sich bei hessischen \nMeisterschaften insgesamt drei Titel. Auch bei den s\u00fcddeutschen \nTitelk\u00e4mpfen bestieg sie als Erste das Treppchen. Mittel- und \nLangstrecklerin Sabine K\u00f6hler z\u00e4hlt mit ihren 13 Landestiteln zu den \nerfolgreichsten TSV-Athletinnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch nach dem 150-j\u00e4hrigen Vereinsjubil\u00e4um im Jahre 1998 blieb die \ninzwischen 250 Mitglieder z\u00e4hlende Leichtathletikabteilung weiter in der\n Erfolgsspur. Medaillen und vordere Podestpl\u00e4tze auf Bezirksebene bis \nhin zu Teilnahmen an deutschen Meisterschaften wurden erk\u00e4mpft. Daran \nbeteiligt neben den Aktiven waren vor allem auch die Trainer Annette \nBriel, Heinz Vollmar, Till Vollmar und Alexander Jedig. Wurfspezialist \nMichael Kollmar kam als Kadertrainer des Hessischen \nLeichtathletik-Verbandes 2005 nach Frankenberg und f\u00fchrte seine \nerfolgreiche Trainerarbeit hier nahtlos weiter.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><strong>AB 2000 DOMINIEREN DIE WERFER<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kugelsto\u00dferin Meike Naumann, die mit Trainer Kollmar nach Frankenberg\n wechselte, gewann sieben S\u00fcddeutsche Meisterschaften, etliche \nLandestitel und erreichte 14 mal ein Finale bei Deutschen \nMeisterschaften. Zweimal wurde sie Dritte bei einer Deutschen \nMeisterschaft. Sie h\u00e4lt den Nordhessischen Rekord im Diskuswurf der \nFrauen und mit ihrer Kugelsto\u00df-Bestleistung von 16,14 m belegt sie den \nvierten Platz der ewigen Hessischen Bestenliste der Frauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nora Hennrich erreichte im Trikot des TSV f\u00fcnfmal ein Finale bei \nDeutschen Jugendmeisterschaften, wurde zweimal S\u00fcddeutsche Meisterin und\n hat f\u00fcnf Landestitel im Diskuswurf errungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nils Kollmar avanciert nach Meike Naumann zu einem der \nerfolgreichsten Werfer&nbsp;des TSV. Er erreichte neun Landestitel in den \nDisziplinen Kugel und Diskus, zweimal wurde er S\u00fcddeutscher Meister und \nkonnte achtmal ein Finale bei Deutschen Meisterschaften der Jugend und \nder Junioren im Diskuswurf erreichen. Das Siegerpodest verpasste er \ndabei zweimal knapp als Vierter. &nbsp;Er h\u00e4lt mehrere nordhessischen Rekorde\n und belegte in der M 13 den ersten Platz&nbsp;&nbsp;der Deutschen Bestenliste im \nDiskuswurf. Zur Zeit ist er parallel im Diskuswurf und im Bobsport \naktiv. Dort ist er inzwischen als Anschieber auch im Bundeskader.<\/p>\n\n\n\n<p>Elenor Schwieder, gro\u00dfgewachsene Athletin mit Modelma\u00dfen war eine der\n trainingsflei\u00dfigsten Athletinnen. Sie erzielte vier \nEndkampfplatzierungen bei Deutschen Jugendmeisterschaften im Diskuswurf,\n auch sie verpasste als Vierte und F\u00fcnfte knapp das Siegertreppchen bei \nDeutschen Meisterschaften.<\/p>\n\n\n\n<p>2013 gelang ihr gemeinsam mit Trainingskollegin Laura Jokeit das \nKunstst\u00fcck bei den Deutschen Meisterschaften in einem Wettkampf mit zwei\n Athleten des TSV Frankenberg den Endkampf zu erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Matthis-Leon Wilhelm ist der \u00fcberragende Weitspringer der letzten \nJahrzehnte in Frankenberg. Seit der Sch\u00fclerzeit wurde er von Heinz \nVollmar behutsam aufgebaut. Nachdem er im ersten Jugendjahr bereits den \nEndkampf erreichte, gelingt ihm das Kunstst\u00fcck mit eisernen Nerven 2014 \nden zweiten Platz bei den Deutschen Jugendmeisterschaften zu erreichen. \nDie beste Platzierung seit Jahrzehnten f\u00fcr den TSV Frankenberg. 2015 \nwechselt er zur Bundestrainerin nach<\/p>\n\n\n\n<p>Das Talent von Laura Jokeit erkannte Kollmar im Kadertraining. Nach \ndem Wechsel in die Trainingsgruppe zum Beginn der Saison 2011\/2012 \nexplodierte ihre Leistung f\u00f6rmlich. Gleich im ersten Jahr f\u00fcr den TSV \nFrankenberg errang sie acht Landesmeistertitel und verbesserte den \nhessischen Rekord im Kugelsto\u00df der WJ U 18 auf 15,90 m. Im Folgejahr \nerreichte sie im letzten Wettkampf f\u00fcr den TSV Frankenberg einen neunten\n Platz bei der Europameisterschaft, bevor sie in ihrem ersten Wettkampf \nf\u00fcr den TV Wattenscheid gleich den Deutschen Meistertitel holte.<\/p>\n\n\n\n<p>Der hessische Rekord im Kugelsto\u00df sollte nicht lange bestand halten, \nbereits drei Jahre sp\u00e4ter verbesserte Kollmar-Sch\u00fctzling Patrizia R\u00f6mer \ndiesen auf fantastische 16,60 m und wird damit 3. bei den Deutschen \nMeisterschaften 2015, noch im Trikot des TSV Kirchhain. Sie ist seit \n2015 im Trikot des TSV Frankenberg und die dominierende Kugelsto\u00dferin in\n Hessen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Isabel Cramer, die bereits als Sch\u00fclerin S\u00fcddeutsche Meisterin \nund dreimal Hessische Meisterin mit dem Diskus wurde, scheint das \nn\u00e4chste Frankenberger Talent heranzuwachsen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><strong>WETTK\u00c4MPFE IN FRANKENBERG<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahre 2000 wurde der Frankenberger Stra\u00dfenlauf wieder ins Leben \ngerufen. 2004 starteten anl\u00e4sslich der Hessischen \nStra\u00dfenlaufmeisterschaften \u00fcber 500 Ausdauersportler in Frankenberg. Auf\n einer neuen Strecke im Frankenberger Gewerbegebiet richtete der TSV \nFrankenberg 2008 den Stra\u00dfenlauf \u2013 mit Nordhessenmeisterschaften \u00fcber 5 \nund 10 km- zum 30. Male aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit 2007 findet die Frankenberger Werfergala statt. Ein hochkar\u00e4tig \nbesetzter Einladungswettkampf in den Disziplinen Kugelsto\u00df und \nDiskuswurf. Die deutsche Elite der jugendlichen Werfer gibt sich Jahr \nf\u00fcr Jahr ein Stelldichein in Frankenberg. Seit 2015 ist die Werfergala \neiner von drei Nominierungswettk\u00e4mpfen f\u00fcr internationale Eins\u00e4tze des \nDLV f\u00fcr die weibliche Jugend im Kugelsto\u00df. Mit den Weltmeistern Ralf \nBartels und Christina Schwanitz, sowie den aktuellen Olympioniken Daniel\n Jasinski (3. Platz Diskus), Sarah Gambetta und Tobias Dahm, sowie \nJugend-Welt- und Europameistern waren viele hochkar\u00e4tige Starter in den \nbisherigen zehn Jahren in Frankenberg am Start.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahre 2010 konnte die Infrastruktur der Leichtathleten \nentscheidend verbessert werden: Die Laufbahn im Stadion wurde \ngrundlegend saniert und das Wurfhaus wurde mit Hilfe der Stadt \nFrankenberg erbaut, das zweite Wurfhaus in Hessen \u00fcberhaupt. Seit 2014 \nsteht im DGH in Frankenau-Ellershausen ein eigener Kraftraum zur \nVerf\u00fcgung. Im gleichen Jahr wurde der Diskusring komplett erneuert, 2016\n folgte der Kugelsto\u00dfring, der nun auch internationalen Anspr\u00fcchen \ngen\u00fcgt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geschichte der Leichtathletik in&nbsp;Frankenberg ANF\u00c4NGE DER LEICHTATHLETIK Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg z\u00e4hlte die Leichtathletikabteilung zu den Leistungstr\u00e4gern des TSV \u201eHessen 1848\u201c. Auf einer Aschenbahn lief Peter Scholl in Kassel die 100 m in 10,9 Sekunden. 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